Donnerstag, 15. Dezember 2016

[Kurz-Rezension] In Wahrheit wird viel mehr gelogen

Kerstin Gier - In Wahrheit wird viel mehr gelogen
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Auflage (17. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404165527
ISBN-13: 978-3404165520

Inhalt:
Carolin ist sechsundzwanzig - und ihre große Liebe gerade gestorben. Wirklich gestorben, nicht nur im übertragenen Sinne tot. In ihrer Trauer muss sie sich nun mit ihrem spießigen Exfreund um ein nicht gerade kleines Erbe streiten. Kein Wunder also, dass Caro sich das erste Mal in ihrem Leben betrinkt, zu einer Therapeutin geht und ein kleines Vermögen für Schuhe ausgibt. Und sich von Idioten umzingelt fühlt. Zum Glück ist Carolin in ihren schwärzesten Stunden nicht allein, und ihre besorgte Familie und ein ausgestopfter Foxterrier mit Namen "Nummer zweihundertdreiundvierzig" helfen ihr bei einem Neuanfang ...

Meinung:
Carolin ist 26, gerade frisch verwitwet, lebt bei ihrer Schwester und ihrem Mann und versucht irgendwie ihr Leben wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Im Buch lernen wir sie gu kennen und auch wie sie zu ihrem doch deutlich älterem Mann gekommen ist. Diese ganze Geschichte des kennenlernens ist eigentlich schon ziemlich interessant zu lesen und auch irgendwie eine Spur amüsant.

Doch während sie versucht alles in den Griff zu bekommen, stellt sie fest, dass sie doch hauptsächlich von Idioten umgeben ist. Selbst ihre Psychologin scheint nicht die Beste in ihrem Job zu sein.
Trotzdem schafft sie es langsam, alles irgendwie in den Griff zu bekommen und wieder ein wenig glücklich zu werden.

Wieder einmal hat Kerstin Gier es geschafft, ein ernstes Thema mit ein wenig Humor zu behandeln und dabei doch nicht die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Die Gedanken der Protagonistin haben mir dabei sehr oft ein lachen entlockt. Und ich glaube, in manch Situation hätte ich wohl nicht mal annähernd andres reagiert.
Ein wirklich wunderbares Buch für zwischendurch, was ich wirklich empfehlen kann.


Dienstag, 13. Dezember 2016

[Rezension] Lebensnacht

Will Hofmann - Lebensnacht
Gebundene Ausgabe: 335 Seiten
Verlag: fabulus Verlag; Auflage: 1., Erstauflage (25. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 394478829X
ISBN-13: 978-3944788296

Inhalt:
Menschen sterben weltweit in großer Zahl, ihre Leichname lösen sich in Pfützen auf, nur Knochen und Kleidungsstücke bleiben übrig. Und der Geruch nach Benzin. Der nicht für möglich gehaltene Super-GAU stellt selbst die Auswirkungen der Atombombe in den Schatten und wird Realität: Die Menschheit steht vor dem Aus.
Professor Harry Kauffmann, Träger des Chemie-Nobelpreises und weltweit anerkannte Koryphäe auf seinem Gebiet, versucht mit seinem Team, den Schaden einzudämmen, der ihm bei seinen Experimenten unterlaufen ist. Er wollte Benzin mithilfe genetisch veränderter Bakterien herstellen. Um die tödlichen Folgen seiner Forschungen zu bekämpfen, fehlen aber die adäquaten Mittel. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Wie wird dieser enden?

Meinung:
Schon vor einer Weile habe ich dieses Buch beenden können und ich habe wirklich lange überlegen müssen, was ich zu diesem Buch sagen soll.
Die Grundidee von dem ganzen gefällt mir richtig gut und deshalb war ich auch sehr gespannt und neugierig auf dieses Buch, als es mir als REzensionsexemplar angeboten wurde. Doch die Ernüchterung kam ziemlich bald.

Ein älterer Herr erzählt die Geschichte um das ganze Geschehen. Eine Seuche, die von Menschen unabsichtlich hergestellt.

MIr kam es beim lesen eher so vor, als würde mir da was erzählt werden, aber ohne wirklich Spannung und dergleichen. Es fehlte für mich das gewisse etwas.
Ich kann nicht mal erklären, was ich damit auszudrücken versuche, aber beim lesen hatte ich wirklich das Gefühl vor einem Mann zu sitzen, der fast schon gelangweilt und lahm diese doch eigentlich ziemlich dramatische Geschichte erzählt.

Mehr als 2 Schmetterlinge kann ich für dieses Buch diesmal leider nicht vergeben. Es tut mir wirklich sehr leid, das so schreiben zu müssen, aber ich habe lange nachgedacht.
Eine eigene zusammenfassung habe ich mir hier auch gespart, weil in der Buchbeschreibung alles wichtige erzählt wurde.