Ryu Murakami - In der Misosuppe
Broschiert: 207 Seiten
Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 3 (13. November 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3462037331
ISBN-13: 978-3462037333
Originaltitel: In the Miso Soup
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,4 cm
Inhalt:
Präzise, schonungslos und scharf wie ein Sashimi-Messer. Kenji führt
Touristen durch Tokios Rotlichtviertel. Frank ist Amerikaner und Kenjis
Kunde. Er ist fasziniert von der Atmosphäre der Stadt und vom erhabenen
Klang japanischer Worte - und er ist fasziniert von Gewalt. Die letzten
drei Tage des Jahres. Wie immer drängeln sich in Kabuki-cho, Tokios
bekanntem Rotlichtbezirk, sexhungrige Freier durch die vom flackernden
Neonlicht erfüllten Häuserschluchten. Minderjährige Mädchen verabreden
sich zum Sex mit »väterlichen Freunden«. Auf der Straße werben Anreißer
für Peepshows, Dessous-Bars und Massagesalons. Eine Welt mit einem
eigenen Code. Jene, die ihn nicht verstehen, wenden sich an Kenji. Kenji
ist zwanzig und Nightlife-Guide. Er übersetzt die Wünsche seiner Kunden
und teilt ihnen die Konditionen der Anbieter mit. Die Leere und
Einsamkeit der Menschen nimmt er ungerührt wahr und bleibt stets auf
Distanz. Er weiß zwar, was ihm nicht behagt, doch er richtet nicht und
greift nicht ein. Dann trifft er Frank, und zum ersten Mal weicht seine
gewohnte Coolness einem nervösen Unbehagen. Eine Reihe scheinbar
zusammenhangloser Kleinigkeiten formt sich in Kenjis Kopf zu einem
Verdacht. Der Leser folgt Kenji durch die Straßen Tokios tief in die
menschliche Psyche hinein.
Meine Meinung:
Es ist schwer, eine richtige Inhaltsangabe zu schreiben, weil ich sonst alles über das Buch verraten würde. Und das was oben schon steht, reicht wirklich aus, um zu wissen worum es in dem Buch geht.
Geschrieben ist es aus der sich von Kenji. Ich finde, dadurch kommen seine Gedanke und vor allem Ängste und Unwohlsein-Momente sehr sehr gut zur geltung.
Das Buch ist wirklich fesselnd und ich hab jetzt die Hälfte des Buches innerhalb weniger Stunden durchgelesen und ich kann es wirklich nur empfehlen. Allerdings nur Leuten, die kein Problem mit Blut und krankhaftem Denken haben, denn das ist auf jeden Fall bestandteil dieses Buches. Die Art wie die Morde beschrieben werden ist für Leute mit starker Vorstellungsmöglichkeit echt schwer, aber auch sehr interessant.
Fazit:
Das Buch bekommt von mir 5 von 6 Schmetterlingen und ich empfehle es Leuten weiter, die gerne mal einen Thriller lesen und auch kein Problem mit Blut und offenen Wunden haben. ^^
Nochmal lesen würde ich es garantiert auch. ^^
Dieses BUch hab ich auch für die ABC-Autoren CHallenge gelesen
Buchstabe M
Halloween-Aufgabe: ein Thriller