Montag, 26. Januar 2026

[Rezension] Ewige Schuld

 Arne Dessaul - Ewige Schuld 






Herausgeber ‏ : ‎ MAXIMUM Verlag
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 19. August 2024
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 296 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3986790373
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3986790370
ASIN ‏ : ‎ B0D6NBBR76









Inhalt: 


Zonenrandgebiet 1974 – ein düsteres Dorfgeheimnis, eine verhängnisvolle Liebschaft und die erste große Liebe

„Hätte ich geahnt, was meine Fragen auslösen, hätte ich die Finger davongelassen.“

Eine tiefe Schuld, auch wenn wir sie nicht bewusst auf uns laden, verfolgt uns ein Leben lang. Wenn wir sie endlich tilgen wollen, machen wir es oft nur noch schlimmer. So ergeht es Fritz Tiedemann. 

Fritz bewegt sich zwischen den Welten. Als Einziger aus seinem Dorf geht er aufs Gymnasium in Wolfenbüttel und macht sich damit selbst zum Außenseiter. Als er und seine Mitschülerin Freda sich kurz vor dem Abitur näherkommen, beginnt für ihn ein neues Leben.

Nicht zuletzt wegen Freda wühlt er tief in der Nazi-Vergangenheit seines Heimatdorfes und lüftet ein düsteres Geheimnis. 

Als ihn dann Elke, die Verlobte seines besten Freundes Helmut, verführt, gerät Fritz in einen gefährlichen Strudel, aus dem es kein Entrinnen gibt … 

Vor allem ahnt Fritz nicht, welche Tragödien er auslöst. Das ganze Ausmaß erschließt sich ihm erst mehr als vierzig Jahre später. 

Ein großer Gesellschaftsroman um Vergangenheit, Vergeltung und Schuld – voller Tragik, Spannung und großen Emotionen!





Meinung: 


Wir beginnen im Jahr 1974... direkt zum Anfang des Jahres. Fritz Tiedemann lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Wolfenbüttel, geht als einziger aus diesem Dorf aufs Gymnasium und hat so auch unterschiedliche Freundeskreise. Sogar seine sich aufbauende Beziehung ist etwas besonderes, denn ist die Tochter des Bürgermeisters Wolfenbüttels. 

Durch ihre "Hartnäckigkeit" geht Fritz in seinem Dorf auch ein wenig der Vergangenheit auf den Grund, denn er wollte einfach wissen, was mit den zwei Russen auf dem Friedhof passiert ist, zur Kriegszeit. Er fragt rum und erfährt einiges, was man vielleicht hätte vergraben lassen sollte. 

Doch nicht nur zu ihr hat er eine Enge Bindung, denn er landet nach einer Weile sogar mit der Freundin seines besten Freundes im Bett und es entwickelt sich eine Affäre daraus. Doch Elke scheint sich immer mehr in ihn zu verlieben und will mit ihm durchbrennen, was ihm so gar nicht gefällt. Praktisch ist, dass er durch Untersuchungen an einem Mordfall die Stadt erstmal nicht verlassen kann. 
Als er Elke kontaktieren möchte, erfährt er, dass sie nie an besagtem Ort angekommen ist. Er macht sich keine großen Gedanken darüber, bis 40 Jahre später, Elkes Nichte sich bei ihm meldet und er Elkes alte Tagebücher bekommt. Was er dort liest, lässt ihn anders denken. 

Ein wirklich gut geschriebener und interessanter Roman, der Anfangs ein wenig zäh startete, aber dann wirklich fesselnd weiterging. Von mir bekommt "Ewige Schuld" 4 Schmetterlinge. 



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