Freitag, 11. September 2026

[Rezension] Tod am Lummenfelsen

 Dirk Osygus - Tod am Lummenfelsen 







ASIN ‏ : ‎ B0HDL78HKG
Barrierefreiheit ‏ : ‎ Erfahre mehr
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 25. August 2026













Inhalt:

Der neue Helgoland-Krimi von Dirk Osygus!

Jedes Wort ist vom Autor und nicht von einer KI geschrieben!

Warum muss sie ausgerechnet nach Helgoland? Da gibt es doch nur Vögel und keine Morde!

Eigentlich wollte sich Jana Martens auf der Insel nur über ihre Versetzung ärgern, vielleicht ein paar Ladendiebe verhaften und darüber nachdenken, wie sie möglichst schnell wieder zurück aufs Festland kommen kann.
Als sie dann ihren Kollegen, den wortkargen Inselpolizisten Klaus Harms, kennenlernt, der lieber strickt und mit Filmzitaten nervt, denkt sie: Wo bin ich hier nur gelandet?

Beim Joggen trifft sie den streitbaren Ornithologen Dr. Falk Brandt, der behauptet, Beweise gegen einen mächtigen Windparkbetreiber zu besitzen.

Am nächsten Morgen ist Brandt tot.

War es wirklich nur ein tragischer Sturz von der Klippe?
Jana beginnt zu ermitteln, doch ihr Kollege Harms bremst. Er kennt jeden auf seiner Insel, doch niemand hat etwas gesehen und scheinbar haben alle etwas zu verbergen.

Je näher sie der Wahrheit kommt, desto deutlicher wird: Brandt wusste etwas, das ihn das Leben gekostet hat.

Als Jana dann selbst zur Zielscheibe wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. In der Idylle Helgolands muss sie herausfinden, wem sie trauen kann.

„Tod am Lummenfelsen“ ist der erste Band einer neuen Krimireihe um Jana Martens und Klaus Harms.





Meinung: 


„Tod am Lummenfelsen“ von Dirk Osygus hat mich von der ersten Seite an gut unterhalten. Der Kriminalroman verbindet einen spannenden Mordfall mit einer tollen, rauen Küstenatmosphäre und lässt dabei immer wieder neue Fragen entstehen.

Im Mittelpunkt steht ein mysteriöser Todesfall am Lummenfelsen, der zunächst wie ein tragischer Unfall wirkt. Doch schon bald wird klar, dass mehr dahinterstecken muss. Immer mehr Geheimnissen, unterschiedlichen Motive und Personen, die offenbar nicht mit der ganzen Wahrheit herausrücken, tauchen in den Ermittlungen auf. Stück für Stück kommen neue Hinweise ans Licht, sodass man als Leser immer wieder versucht ist, selbst mitzurätseln und die Zusammenhänge zu entschlüsseln.

Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre des Romans. Die Landschaft und die besondere Stimmung rund um den Lummenfelsen werden sehr anschaulich beschrieben und passen hervorragend zur Handlung. Ich habe mich direkt mit Vorort gefühlt. Gleichzeitig entwickelt sich die Geschichte in einem angenehmen Tempo, ohne unnötig in die Länge gezogen zu werden. Bis zum Schluss entstehen hier wieder Wendungen, die meine Gedanken wieder haben in andere Richtungen denken lassen. Wer es nun im Endeffekt wirklich war, kommt wirklich ziemlich zum Ende hin erst raus und das hat mir auch sehr gut gefallen. Zumal ich mit diesem Ergebnis nicht ganz gerechnet habe. 

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ob es nun der brummige Klaus Harms ist oder Jana, die eigentlich überhaupt keine Lust auf Helgoland hat, sich dann aber doch immer mehr dort wohl zu fühlen scheint. 

Für mich ist „Tod am Lummenfelsen“ ein gelungener Krimi mit einem atmosphärischen Schauplatz, einem spannenden Fall und einigen Überraschungen. Wer gerne regionale Krimis liest, dem empfehle ich diesen Krimi. 

Von mir gibt es deshalb volle 5 Schmetterlinge und eine klare Leseempfehlung!




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