Kerstin Gier - In Wahrheit wird viel mehr gelogen
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Auflage (17. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404165527
ISBN-13: 978-3404165520
Inhalt:
Carolin ist sechsundzwanzig - und ihre große Liebe gerade gestorben. Wirklich gestorben, nicht nur im übertragenen Sinne tot. In ihrer Trauer muss sie sich nun mit ihrem spießigen Exfreund um ein nicht gerade kleines Erbe streiten. Kein Wunder also, dass Caro sich das erste Mal in ihrem Leben betrinkt, zu einer Therapeutin geht und ein kleines Vermögen für Schuhe ausgibt. Und sich von Idioten umzingelt fühlt. Zum Glück ist Carolin in ihren schwärzesten Stunden nicht allein, und ihre besorgte Familie und ein ausgestopfter Foxterrier mit Namen "Nummer zweihundertdreiundvierzig" helfen ihr bei einem Neuanfang ...
Meinung:
Carolin ist 26, gerade frisch verwitwet, lebt bei ihrer Schwester und ihrem Mann und versucht irgendwie ihr Leben wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Im Buch lernen wir sie gu kennen und auch wie sie zu ihrem doch deutlich älterem Mann gekommen ist. Diese ganze Geschichte des kennenlernens ist eigentlich schon ziemlich interessant zu lesen und auch irgendwie eine Spur amüsant.
Doch während sie versucht alles in den Griff zu bekommen, stellt sie fest, dass sie doch hauptsächlich von Idioten umgeben ist. Selbst ihre Psychologin scheint nicht die Beste in ihrem Job zu sein.
Trotzdem schafft sie es langsam, alles irgendwie in den Griff zu bekommen und wieder ein wenig glücklich zu werden.
Wieder einmal hat Kerstin Gier es geschafft, ein ernstes Thema mit ein wenig Humor zu behandeln und dabei doch nicht die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Die Gedanken der Protagonistin haben mir dabei sehr oft ein lachen entlockt. Und ich glaube, in manch Situation hätte ich wohl nicht mal annähernd andres reagiert.
Ein wirklich wunderbares Buch für zwischendurch, was ich wirklich empfehlen kann.
Donnerstag, 15. Dezember 2016
Dienstag, 13. Dezember 2016
[Rezension] Lebensnacht
Will Hoffmann - Lebensnacht
Gebundene Ausgabe: 335 SeitenVerlag: fabulus Verlag; Auflage: 1., Erstauflage (25. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 394478829X
ISBN-13: 978-3944788296
Inhalt:
Menschen sterben weltweit in großer Zahl, ihre Leichname lösen sich in Pfützen auf, nur Knochen und Kleidungsstücke bleiben übrig. Und der Geruch nach Benzin. Der nicht für möglich gehaltene Super-GAU stellt selbst die Auswirkungen der Atombombe in den Schatten und wird Realität: Die Menschheit steht vor dem Aus.
Professor Harry Kauffmann, Träger des Chemie-Nobelpreises und weltweit anerkannte Koryphäe auf seinem Gebiet, versucht mit seinem Team, den Schaden einzudämmen, der ihm bei seinen Experimenten unterlaufen ist. Er wollte Benzin mithilfe genetisch veränderter Bakterien herstellen. Um die tödlichen Folgen seiner Forschungen zu bekämpfen, fehlen aber die adäquaten Mittel. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Wie wird dieser enden?
Meinung:
Schon vor einer Weile habe ich dieses Buch beenden können und ich habe wirklich lange überlegen müssen, was ich zu diesem Buch sagen soll.
Die Grundidee von dem ganzen gefällt mir richtig gut und deshalb war ich auch sehr gespannt und neugierig auf dieses Buch, als es mir als REzensionsexemplar angeboten wurde. Doch die Ernüchterung kam ziemlich bald.
Ein älterer Herr erzählt die Geschichte um das ganze Geschehen. Eine Seuche, die von Menschen unabsichtlich hergestellt.
MIr kam es beim lesen eher so vor, als würde mir da was erzählt werden, aber ohne wirklich Spannung und dergleichen. Es fehlte für mich das gewisse etwas.
Ich kann nicht mal erklären, was ich damit auszudrücken versuche, aber beim lesen hatte ich wirklich das Gefühl vor einem Mann zu sitzen, der fast schon gelangweilt und lahm diese doch eigentlich ziemlich dramatische Geschichte erzählt.
Mehr als 2 Schmetterlinge kann ich für dieses Buch diesmal leider nicht vergeben. Es tut mir wirklich sehr leid, das so schreiben zu müssen, aber ich habe lange nachgedacht.
Eine eigene zusammenfassung habe ich mir hier auch gespart, weil in der Buchbeschreibung alles wichtige erzählt wurde.
Mittwoch, 5. Oktober 2016
[Rezension] Das Spiel: Opfer
Jeff Menapace - Das Spiel: Opfer
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (11. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453677072
ISBN-13: 978-3453677074
Originaltitel: Bad Games
Inhalt:
Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren …
Meinung:
Das Cover ist simpel-schlicht gehalten. Zwei an den Spitzen blutige Messer, der Titel und der Autor des Buches sind auf dem Cover zu sehen. Sonst erstaunlich hell gehalten. In gewissen Fällen - wie dieser - gefallen mir die schlichten Cover sehr gut.
Eine Familie - Mutter, Vater, 4 jähriger Sohn und die 6 jährige Tochter - wolloen in den Urlaub und fahren zu einer Ferienhaussiedlung, die sie offenbar schon mehrfach besucht haben. Es befindet sich am Cresent Lake. Eine idylische schöne und vor allem ruhige Gegend.
An der Tankstelle auf dem Weg dorthin, begegnen sie einem merkwürdigen Kerl. Kurz darauf kommen sie auch ins Gespräch und er zahlt nach diesem Plausch die Tankfüllung der Familie. Schnell hat Patrick, der Vater, die Sache abgehakt, doch als sie ihn erneut treffen werden er und Amy, die Mutter, doch stutzig über das Verhalten, denn er tauscht bei der Tochter einen Lutscher gegen ihr Lieblingskuscheltier. Und das ohne das die Eltern dabei sind.
Doch die Absurditäten ziehen sich weiter. Sogar in der Nacht, bei Intimitäten werden sie beobachtet. Sie finden merkwürdige kleinere Dinge vor.
Als sie den Sherrif des Ortes kontaktieren, nimmt dieser die Familie nicht ernst, spielt das ganze ein wenig runter.
Wer mit blosser Gewalt - körperlich und vor allem seelisch - nicht klar kommt, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Ich selber musste zum Ende hin auch öfter Pausen einlegen. Besonders als die Kinder "ins böse Spiel" integriert wurden.
Auch wenn einiges vorraus zu sehen war, war eine gewisse Spannung da und der Wille weiterzulesen geweckt. Wer dieses Genre mag, kann zu diesem Buch greifen, aber sehr überraschend ist der Verlauf nicht.
Verlag: Heyne Verlag (11. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453677072
ISBN-13: 978-3453677074
Originaltitel: Bad Games
Inhalt:
Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren …
Meinung:
Das Cover ist simpel-schlicht gehalten. Zwei an den Spitzen blutige Messer, der Titel und der Autor des Buches sind auf dem Cover zu sehen. Sonst erstaunlich hell gehalten. In gewissen Fällen - wie dieser - gefallen mir die schlichten Cover sehr gut.
Eine Familie - Mutter, Vater, 4 jähriger Sohn und die 6 jährige Tochter - wolloen in den Urlaub und fahren zu einer Ferienhaussiedlung, die sie offenbar schon mehrfach besucht haben. Es befindet sich am Cresent Lake. Eine idylische schöne und vor allem ruhige Gegend.
An der Tankstelle auf dem Weg dorthin, begegnen sie einem merkwürdigen Kerl. Kurz darauf kommen sie auch ins Gespräch und er zahlt nach diesem Plausch die Tankfüllung der Familie. Schnell hat Patrick, der Vater, die Sache abgehakt, doch als sie ihn erneut treffen werden er und Amy, die Mutter, doch stutzig über das Verhalten, denn er tauscht bei der Tochter einen Lutscher gegen ihr Lieblingskuscheltier. Und das ohne das die Eltern dabei sind.
Doch die Absurditäten ziehen sich weiter. Sogar in der Nacht, bei Intimitäten werden sie beobachtet. Sie finden merkwürdige kleinere Dinge vor.
Als sie den Sherrif des Ortes kontaktieren, nimmt dieser die Familie nicht ernst, spielt das ganze ein wenig runter.
Wer mit blosser Gewalt - körperlich und vor allem seelisch - nicht klar kommt, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Ich selber musste zum Ende hin auch öfter Pausen einlegen. Besonders als die Kinder "ins böse Spiel" integriert wurden.
Auch wenn einiges vorraus zu sehen war, war eine gewisse Spannung da und der Wille weiterzulesen geweckt. Wer dieses Genre mag, kann zu diesem Buch greifen, aber sehr überraschend ist der Verlauf nicht.
Freitag, 30. September 2016
Einen Monat...
... ist es nun schon her, dass ich mich das letzte mal gemeldet habe und was soll ich sagen. So langsam komme ich zum lesen und eine Rezi wartet auch darauf abgetippt zu werden.
Ich werde die Chance nutzen, das mein Mann nun auch einen Monat Elternzeit hat und werde hier langsam und mit Bedacht anfangen wieder zu posten. Ich denke, aber nächster Woche, könnt ihr mit den ersten Postings von mir rechnen.
Natürlich werde ich auch wieder an der ein oder anderen wöchentlichen oder monatlichen Aktion teilnehmen. Ob nun GEmeinsam lesen, Freitagsfüller, TTT oder dergleichen. Da wird sich was finden. Und nach und nach werden dann auch wieder Rezensionen hier eintrudeln.
Aber auch mal der ein oder andere Bericht von Ausflügen, die wir machen, oder Rezepte, werdet ihr hier finden.
Ich hoffe, ich sehe euch dann alle ganz bald wieder hier bei mir auf dem Blog. :)
LIebe Grüße
Melle ^^
Sonntag, 28. August 2016
Pause... Privates und co
Hallo meine Lieben,
wie ihr sicher schon längst gemerkt habt, ist es hier verdammt ruhig geworden. Im Moment dreht sich das ganze bei mir einfach um die kleine Maus, die mittlerweile auch schon 5 Monate alt ist. Da ich wegen der Maus (was gar nicht schlimm ist, ich kümmer mich sehr gern um sie und verbringe die Zeit mit ihr und Mann - ja MANN!! nimmer partner ;-) ) kaum zum lesen komme und auch andere Dinge einfach momentan zu kurz kommen, kommt auch nur selten bis gar nichts auf dem Blog hier. Ich werde es versuchen die nächsten ein bis zwei Monate alles wieder irgendwie ans laufen zu bringen und dann auch wieder hier durchstarten.
Ich hoffe einfach, dass es so klappt, wie ich mir das vorstelle und die Auszeit, die ich mir jetzt noch nehme mir dabei auch ein wenig helfen wird.
Natürlich hoffe ich, dass ihr mich danach weiterhin besuchen werdet und wir dann gemeinsam wieder Dinge lesen, erleben und machen werden. :) Ich würde mich sehr darüber freuen euch wieder zu sehen.
bis dahin lasst es euch einfach gut gehen und genießt die Zeit. Sobald sie wieder was tut, werdet ihr es - hoffentlich - mitbekommen
Ganz liebe Grüße
Melle mit Familie
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